Austausch der drei Wasserräder gegen zwei Francisturbinen in den Jahren 1884 und 1891

In den Jahren 1912 bis 1914 führten einige Scheeßeler Bauern einen Prozess gegen den damaligen Mühlenbesitzer Leo Müller wegen fehlender Genehmigung der Turbinenanlagen. Ein zentraler Streitpunkt war die Frage, ob Wilhelm-Cord Müller, der Vater von Leo Müller, für die Veränderung der Wasserkraftanlagen eine Konzession hätte beantragen müssen, was in den Jahren 1884 und 1891 versäumt worden war. Eine Konzessionspflicht wurde schließlich letztinstanzlich bejat, so dass die abgebildete Bauzeichnung wohl in den Prozessjahren nachträglich angefertigt wurde.